Traumberuf Landwirtin

Birgit Absmanner
Grömerhof
Göming, Salzburger Land / Österreich
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Als Birgit Absmanner mit ihrem Freund Collin aus Regensburg wieder in ihr Heimatdorf zurückkehrte, war das eine Entscheidung, die sie bis heute nicht bereut hat. Für Birgit gibt es keinen Beruf, der befriedigender ist als jener der Landwirtin, weil man jeden Abend sieht, was man geleistet hat. Und es gibt sicherlich auch keinen anderen Beruf, der sich so gut mit der Familie vereinbaren lässt, denn die Nähe zur Mama genießen vor allem die beiden kleinen Töchter Luisa und Ella, die sich zwischen Hühnern, Schafen und Kühen sehr wohlfühlen.

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Als Birgit Absmanner mit ihrem Freund Collin aus Regensburg wieder in ihr Heimatdorf zurückkehrte, war das eine Entscheidung, die sie bis heute nicht bereut hat.

Das Leben auf dem Grömerhof, im Salzburger Voralpen-Dörfchen Göming, inmitten eines beeindruckenden Berg-Panoramas, darf man mit Recht als idyllisch bezeichnen. Wenn man die wertvollen Wagyus mit ihren Kälbchen aus dem Wohnzimmerfenster bestaunen kann und den Kindern beim Jagen von Schmetterlingen zuschauen darf, bekommt man dieselbe Lust aufs Landleben wie Birgit und Collin, als sie den elterlichen Hof übernommen haben. Einen Hof, der schon seit 1630 im nördlichen Flachgau zu finden ist. Mit viel Wald, Feldern und Kühen.

Und mit viel Arbeit, denn das Futter für die Tiere wird auf dem Grömerhof selbst produziert. Heu und Stroh stammen von den eigenen Wiesen und Feldern. Im Winter werden die Kühe mehrmals täglich gefüttert, der Liegebereich wird mit frischem Stroh eingestreut und die Tiere verbringen die kalte Jahreszeit im luftig-hellen Laufstall. Wenn eine Geburt ansteht, wird die Kuh in einen eigenen Abkalb-Bereich gebracht. Dort kann sie in Ruhe ihr Kalb zur Welt bringen. Natürlich ist Birgit immer dabei, damit es Kuh und Kalb gut geht – aber meistens steht das Kalb schon nach kurzer Zeit selbstständig auf und trinkt bei der Mutter

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Von April bis November grasen die Wagyus und ihre Kälber dann gemeinsam auf den Weiden rund um den Hof und genießen hier ein doppelt so langes Leben wie viele ihrer Artgenossen. Das ist auch die Zeit, um Zäune und Wasserversorgung zu kontrollieren sowie das Heu und Getreide für den Winter zu ernten.

Eines Tages stand plötzlich ein Zuchtpartner der Marblelution auf dem Hof, um Stroh für sich zu kaufen.

Aber wie kam es zur Wagyu-Zucht? Eines Tages stand plötzlich ein Zuchtpartner von Marblelution auf dem Hof, um Stroh zu kaufen. Man kam ins Gespräch und kurze Zeit später standen schon die ersten zehn Wagyus auf dem Grömerhof. Und alle hier sind sehr glücklich mit diesen sehr ruhigen und friedlichen Tieren, deren Wertschöpfung deutlich höher ist als bei der herkömmlichen Mutterkuh-Haltung. Bereits 2012 haben die Eltern den Betrieb von Stiermast auf die weniger zeitintensive Mutterkuh-Haltung umgestellt, bevor Birgit und Collin den Grömerhof seit 2015 im Nebenerwerb weiterführen durften. Birgit kümmert sich seitdem um Hof und Kinder. Collin, der Vollzeit berufstätig ist, hilft, wann immer er kann, und auch die Eltern springen jederzeit ein, wenn Hilfe gebraucht wird.

Als Teil eines Familienbetriebs erlebt Birgit Tag für Tag, wie wichtig jeder Einzelne auf dem Hof ist – und alle gemeinsam erleben, wie erfüllend ein naturverbundenes Leben hier auf dem Grömerhof sein kann. Die Wertschätzung für die Tiere, die Dankbarkeit zur Natur und die Freude über das, was man geleistet hat, machen die Landwirtschaft zu einem der befriedigendsten Berufe unserer Zeit.

Wir freuen uns, dass Birgit eine von uns ist und freuen uns auf viele kräftige Kälbchen vom Grömerhof.

Profi
tiere!